Was wir nicht verkaufen (und warum)
Auf dem Immobilienmarkt in Dubai lässt sich alles verkaufen. Aber nicht alles sollte verkauft werden. Bei Dubai Immo haben wir eine klare Entscheidung getroffen: Wir lehnen bestimmte Verkäufe ab, um die Qualität der Investitionen unserer Kunden zu schützen. Diese Haltung ist bewusst gewählt. Sie prägt unsere Arbeitsweise, unseren Ruf und die langfristige Performance der Portfolios, die wir betreuen.
Wir lehnen Projekte ab, die schlecht gelegen sind, auch wenn sie gut vermarktet werden.
Die Lage bleibt der wichtigste Faktor für die Liquidität. Ein Projekt in schlechter Lage bleibt auch mit einem attraktiven Zahlungsplan in schlechter Lage. Wir lehnen Wohnanlagen ab, die zu weit von den Arbeitsmärkten entfernt sind, Gebiete ohne natürliche Mietnachfrage und Sektoren, die ausschließlich von Spekulationen getragen werden. Eine schlechte Lage lässt sich nicht durch Marketing korrigieren.
Wir lehnen Bauträger ohne solide Erfolgsbilanz ab.
In Dubai kann jeder ein Projekt starten, aber nur wenige sind in der Lage, es termingerecht und in der versprochenen Qualität zu liefern. Wir lehnen Projekte von Bauträgern ohne Erfolgsbilanz ab, deren finanzielle Solidität ungewiss ist und die nach der Fertigstellung nicht in der Lage sind, einen bestimmten Standard aufrechtzuerhalten. Ein guter Bauträger schützt die Investition, ein schlechter gefährdet sie.
Wir lehnen Produkte ab, die nur auf den Verkauf ausgerichtet sind und nicht auf Langlebigkeit.
Manche Wohnungen sind darauf ausgelegt, in Broschüren zu gefallen, nicht aber darauf, vermietet, bewohnt oder leicht weiterverkauft zu werden. Wir lehnen inkohärente Grundrisse, schlecht optimierte Flächen und minderwertige Ausstattungen ab, die hinter einem Premium-Image versteckt werden. Ein Investor oder Mieter lebt nicht in einer 3D-Darstellung. Er lebt über mehrere Jahre hinweg mit einer realen Immobilie. So sind beispielsweise die Stauräume oft unzureichend und für Kurzzeitmieten ausgelegt. Man muss wirklich alles genau betrachten und analysieren, und genau hier spielt unsere Expertise eine entscheidende Rolle.
Wir lehnen künstlich überhöhte Preise ab
Ein vorteilhafter Zahlungsplan rechtfertigt keinen überhöhten Preis. Ein starkes Branding rechtfertigt keinen überhöhten Preis. Wir lehnen es ab, über dem tatsächlichen Wert zu verkaufen, Projekte mit einer überhöhten Marge von Anfang an und Produkte, die unter guten Bedingungen schwer wiederzuverkaufen sind. Der Ausstieg ist genauso wichtig wie der Einstieg. Und die Schätzungen müssen fair, realistisch und gerechtfertigt sein.
Wir lehnen es ab, nur zu verkaufen, um eine Provision zu kassieren.
Ein schneller Verkauf kann heute Gewinn bringen, ein schlechter Verkauf kostet morgen viel Geld. Wir lehnen es ab, ein Projekt zu forcieren, das nicht zum Profil des Kunden passt, Entscheidungen zu treffen, die auf Dringlichkeit oder der Angst vor dem Verpassen einer Gelegenheit basieren, und die Logik des Volumens zum Nachteil der Leistung zu verfolgen. Unsere Aufgabe ist es nicht, mehr zu verkaufen, sondern besser zu verkaufen. Es gibt genug gute Projekte in Dubai, um keine Zeit mit schlechten zu verschwenden.
Warum diese Positionierung den Unterschied macht
Den Verkauf abzulehnen bedeutet, eine Transaktion zu verlieren, aber eine langfristige Beziehung zu gewinnen. Das garantiert zufriedene Kunden, wiederkehrende Investoren und natürliche Empfehlungen. In einem sehr wettbewerbsintensiven Markt wird Selektivität zu einer Stärke und Disziplin zu einem strategischen Vorteil. Man muss dem „Hype” widerstehen können, auch wenn man dadurch manchmal gegen den Strom zu schwimmen scheint.
Schlussfolgerung
Alles zu verkaufen ist einfach. Gut zu verkaufen erfordert Methode, Erfahrung und Mut. Bei Dubai Immo haben wir uns für die Auswahl entschieden, weil eine gute Investition über einen Zeitraum von zehn Jahren beurteilt wird und nicht anhand einer Unterschrift, und weil es manchmal die beste Entscheidung für unsere Kunden ist, bestimmte Verkäufe abzulehnen. Wie Bernard Arnaud sagt: Lieber ein gutes Geschäft verpassen, als ein schlechtes zu machen.






